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Life is for living.

03.02.2019

Manchmal geht das Leben seinen eigenen Weg. Die Dinge vollenden sich, wir müssen uns verabschieden und schaffen so wieder Platz für neues. So habe  sich die Wege der TAOB Foundation und mein eigener Weg Ende Januar 2019 getrennt. Ich bin von Herzen dankbar für all die Erfahrungen, welche ich als TAOB Teacher machen durfte und ich wünsche dem Kreis der TAOB Teacher eine glückliche Zukunft. Ich selber werde aktuell keine Kurse und Seminare mehr anbieten. Ich habe das Glück, dass immer wieder Menschen in mein Leben treten, die mich lehren und mit denen ich die Pfade der spirituellen/energetischen Welt weiter erforschen darf. Ich stehe mit meinem Wissen und meinen Fähigkeiten nach wie vor allen Menschen zur Verfügung, welche mich brauchen. Zur Kontaktaufnahme benutzen Sie bitte das Kontaktformular. Ich freue mich auf alles was da in mein Leben treten wird.

19. 08. 2017

"wie geht es mir Herr Doktor?". Diese Frage, von einer Erwachsenen Frau auf der Visite in der Rehabilitationsklinik geht mir nicht mehr aus dem Kopf. "Wie geht es mir?". Und diese Frau ist kein Einzelfall. Wie weit hat sich der westliche Mensch von seinem Selbst entfernt! Ich spreche hier nicht von einem Menschen, dem eine schlimme Diagnose mitgeteilt wurde. Ich spreche nicht von einem Menschen, dem es jeden Tag schlechter geht. Ich spreche von einem Menschen, der nachweislich auf dem Weg der Besserung ist. Der jeden Tag fähig ist, seinen Alltag mit einem grösseren Mass an Selbständigkeit zu bewältigen und der bald nach Hause gehen kann. Und da wird der Arzt gefragt: "wie geht es mir?". Ich habe dann zurückgefragt und gemeint, dass könne dorch nur die betroffene Person selbst beurteilen. Ich könnte als Arzt nur Befunde interpretieren. Dies hätte aber nichts damit zu tun, wie man sich selber fühle. Damit ernte ich dann oft vollkommene Verwunderung oder schlichtes Unverständnis.

Wo sind wir da gelandet? Oft wird diese Haltung der oben genannten Patientin  mit Konsumverhalten gleichgesetzt. Ich selber denke, da ist mehr dahinter. Wir leben in einer Welt des Dualismus. Wir sind uns bereits von der Religion gewohnt, Probleme nach aussen zu delegieren. Wie heisst es doch so schön: "bitte lieber Gott mach....". Das Paradoxon erkennt man gut, wenn die alten Eidgenossen vor der Schlacht niedergekniet sind und Gott um den Sieg gebeten haben. Und nun, was wenn beide Heere niederknien und Gott um den Sieg bitten? Gewinnen wird nur einer und verlieren tun im Krieg immer sowieso Alle. Aber dieses Bild muss man sich vor Augen halten. Alle bitten Gott um etwas anstelle dessen, dass sie sich selber darum kümmern. Der Mensch als von Gott beseeltes Wesen. Immer in Harmonie mit der Natur und der höheren Macht, welche uns beseelt hat. Durchdrungen von diesem All Einen das wir Gott nennen. Immer im innersten Kern verbunden und fähig, sein Leben selber in die Hand zu nehmen, sein Leben selber zu träumen. Diese Fähigkeit ist uns gegeben. In unserer dualistischen Welt, in der wir die Verantwortung nach aussen abgeben und bei jedem Unwohlsein ein Tablettchen, Wässerchen oder Tinktürchen verlangen ist diese Bindung offensichtlich verloren gegangen.

Im Gesundheitswesen, sei dies nun in der Schulmedizin oder in der Komplementärmedizin, wird dieses dualistische Denken oft durch die Person des Behandlers verstärkt. Es ist doch so schmeichelhaft, wenn uns der Patient sagt: "sie sind der Erste, der mich versteht, der mir helfen kann?". Als Arzt erkenne ich in diesen Aussagen sofort die Vorboten des "Koryphäenkillersndroms". In meiner Arbeit in der Rehabilitation versuche ich den Patienten wieder den Glauben an sich selber, an seine eigenen Fähigkeiten zu vermitteln, sein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und zu gestalten. Ich bin mir bewusst, dass die Schulmedizin keine Krankheiten heilen kann, sondern nur die Bedingungen für den Körper und alles was diesen Körper belebt und beseelt so verbessern kann, dass Heilung möglich wird. Diese Haltung ist für mich der Kern von Healthfulness, von Heil-Sein.

05.07.2017

Heute hat es geklappt. Meine neue Homepage konnte veröffentlicht werden. Es ist immer so spannend etwas Neues aufzubauen und den Menschen zugänglich zu machen. Das Konzept der "Healthfulness" lässt sich für mich nur schwierig in Worte fassen. Das habe ich heute bemerkt durch  all die Anpassungen, welche die Texte auf dieser Homepage schon erfahren haben. Dabei sind mir auch noch einmal ein paar Gedanken zum Thema "Healthfulness" durch den Kopf gegangen, welche ich im folgenden kurz niederschreibe.

"Healthfulness" ist ein Blick hinter die aktuelle Heilkunst; sei dies nun Schulmedizin oder Komplementärmedizin. Es gibt so viele wunderschöne und heilsame Angebote. Ich träume nun davon, dass diese alle den innersten Seelenkern des Menschen ins Zentrum stellen und nicht die Heilmethode. Ich träume, dass der Mensch im Zentrum steht und nicht der "Heiler". Ich träume von Menschen, die befähigt sind zu erkennen, dass sie nicht leiden müssen, dass sie sich erlauben dürfen "heil" zu sein. Ich träume von Menschen, welche andere Menschen auf dem Weg dahin begleiten und führen und dabei selber "heil" werden.

Mit herzlichen Grüssen

Stephan Eberhard

04.07.2017

Ich begrüsse Sie, geneigte Leserin,geneigter Leser auf meiner neuen Homepage. Eine Homepage, welche sich als Schaufenster für "meine" Idee der "Healthfulness", der "Heilsamkeit" präsentiert. Über diese Homepage wird nicht ein neues "Produkt" vermarktet. Über diese Homepage möchte ich die "Idee" einer Weltanschauung der "Heilsamkeit", die Idee, dass da noch etwas jenseits aller Heilkunst liegt, in die Welt setzen. Das Wort "Healthfulness" und das Wort "Heilsamkeit" sind keine geschützten Begriffe sondern gehören zum allgemeinen Sprachgebrauch. Ich werde in diesem Blog nun in loser Folge meine Gedanken zu diesem Thema präsentieren.

Mit herzlichen Grüssen

Stephan Eberhard

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